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Blick über die Werra auf die Altstadt, mit dem Turm von St. Crucis
Verein für Heimatkunde e.V. · seit 1975 eingetragen

Eine Stadt, die dem Salz gehört

Zweitausend Jahre Salz an der Werra — urkundlich seit 779, in der Überlieferung seit Tacitus. Aus dem Salzwerk wurde ein Kurbad, aus dem Kurbad eine Stadt an der Grenze zweier Welten. Wir sammeln, erforschen und zeigen, was davon geblieben ist.

Foto: Martin Schülbe, 2018 · Dem Verein für Heimatkunde zur Nutzung überlassen. Weitere Nutzung nur mit Genehmigung des Urhebers. · Bildnachweis zu diesem Foto
Die Quelle, aus der diese Seiten schöpfen

Die Salzbibel steht vollständig im Netz

Das „New Saltzbuch“ des Johannes Rhenanus — rund 2.000 handgeschriebene Seiten aus den Jahren 1567 bis 1586, nie gedruckt — wird Satz für Satz übertragen und übersetzt. Die Leseausgabe liegt auf einer eigenen Seite: salzbibel.de.

Dort steht zu jeder Handschriftenseite der Wortlaut neben der Übersetzung, dazu Zusammenfassungen und redaktionelle Anmerkungen — und zu jeder Stelle der Verweis auf das Faksimile der Universitätsbibliothek Kassel. Wer nur wissen will, was dasteht, liest die Zusammenfassung; wer den Satzbau des 16. Jahrhunderts sehen will, schaltet den Wortlaut dazu.

Zur Leseausgabe auf salzbibel.de ↗ Die neun Kunstrisse ↗ Das Faksimile ↗

Was in dem Buch steht, warum es überhaupt entstand und nach welchen Regeln es übertragen wird, steht hier: Ein Fürst bestellt ein Buch · Wie diese Ausgabe entsteht · Johannes Rhenanus

Das Gradierwerk mit dem Solebohrturm
Wer die Stadt verstehen will, muss das Wasser verstehen: Sole, die aus der Tiefe kommt, und Holz, das sie zu Salz macht.
Paul Wolff (1876–1947), 1925 · aus: Das Werratal, Hessenland-Verlag Kassel 1925 · Digitalisat: UB Kassel (ORKA) · Wikimedia Commons · gemeinfrei · Bildnachweis zu diesem Foto

Die Stadt, über vier Jahrhunderte

Von Merians Kupferstich 1655 über die frühen Fotografien Ludwig Bickells bis heute. Zum Vergrößern anklicken.

Allendorf in den Sooden, Kupferstich aus Merians Topographia Hassiae
Allendorf in den Sooden, Kupferstich aus Merians Topographia Hassiae Matthäus Merian (1593–1650), 1655 · Digitalisat: Universität zu Köln · Wikimedia Commons · gemeinfrei · Bildnachweis zu diesem Foto
Die Södergasse mit dem Eingang zur Brückstraße — nach dem Brand von 1637 wieder aufgebaut
Die Södergasse mit dem Eingang zur Brückstraße — nach dem Brand von 1637 wieder aufgebaut Ludwig Bickell (1838–1901), Aufnahme 1883, veröffentlicht 1891 · aus: Hessische Holzbauten, Heft 2/3, Lichtdrucktafel · Wikimedia Commons · gemeinfrei · Bildnachweis zu diesem Foto
Eine Straße in Allendorf
Eine Straße in Allendorf Paul Wolff (1876–1947), 1925 · aus: Das Werratal, Hessenland-Verlag Kassel 1925 · Digitalisat: UB Kassel (ORKA) · Wikimedia Commons · gemeinfrei · Bildnachweis zu diesem Foto
Das Werratal vor dem Ausbau
Das Werratal vor dem Ausbau Urheber unbekannt, 1950 · Bundesanstalt für Wasserbau, Historisches Bildarchiv der Bundeswasserstraßen · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Bildnachweis zu diesem Foto
Der Allendorfer Marktplatz
Der Allendorfer Marktplatz Foto: Varus111, 2009 · Wikimedia Commons · CC BY 3.0 · Bildnachweis zu diesem Foto
Fachwerk in der Kirchstraße
Fachwerk in der Kirchstraße Foto: Global Fish · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Bildnachweis zu diesem Foto
Häuser in der Rosenstraße in Sooden
Häuser in der Rosenstraße in Sooden Foto: Global Fish · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Bildnachweis zu diesem Foto
Allendorf von der Werra aus, mit Stadtmauer und der Kirche St. Crucis
Allendorf von der Werra aus, mit Stadtmauer und der Kirche St. Crucis Foto: Tilman2007, 2018 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Bildnachweis zu diesem Foto
Die Stadt im Werratal, dahinter der Höhenzug
Die Stadt im Werratal, dahinter der Höhenzug Foto: Martin Schülbe, Mai 2020 · Dem Verein für Heimatkunde zur Nutzung überlassen. Weitere Nutzung nur mit Genehmigung des Urhebers. · Bildnachweis zu diesem Foto
Die Stadt im Werratal, dahinter der Höhenzug
Foto: Martin Schülbe, Mai 2020 · Dem Verein für Heimatkunde zur Nutzung überlassen. Weitere Nutzung nur mit Genehmigung des Urhebers. · Bildnachweis zu diesem Foto
Der Verein

Seit 1975 im Vereinsregister

Der Verein für Heimatkunde betreibt das Salzmuseum, hält das Salzsieden lebendig und hat 2007 den Verein zur Erhaltung des Gradierwerkes aufgenommen. Getragen wird das von Ehrenamtlichen — von Menschen, die ihre Freizeit damit verbringen, Quellen zu lesen, Vitrinen zu betreuen und Sole zu sieden.