Keine Regel ohne Ausnahme:
Das Januar-Archiv (wegen des ersten Artikels) ist mit einigen Takten leichter Klaviermusik unterlegt
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An diesem Tag fand in der Bundeshauptstadt Berlin, im Amtssitz des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, der alljährliche Neujahrsempfang statt.
Neben dem Bundeskanzler, Ministern, internationalen Diplomaten und Vertretern der deutschen Wirtschaft und Gewerkschaften, gehörte auch Herbert Stettinius, ein Mitglied unseres Vereines und Beisitzer im Vorstand, zu den siebzig auserwählten Bürgern der Bundesrepublik Deutschland, die zu diesem Empfang vom Bundespräsidenten Johannes Rau eingeladen wurden.
30. Januar:
Erstmals wurden Briefe als Salz-Siedemeister und Salz-Siedegeselle verliehen. Mitglieder-Ehrungen erfolgten für 25, 20 und 10 Jahre Vereinsmitgliedschaft.
Herr Wilhelm Wiesner, aus der Anfangszeit dabei und viele Jahre 1.Vorsitzender, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Eine gezielte Recherche im WWW (verschiedene Suchmaschinen) mit den Stichworten: Sole, Salz, Saline, Salzwerk, Gradierwerk, Sieden, Kur, Solebad (um spezielle Worte zu nennen), brachte erneut ein überraschendes Ergebnis. Um es vorweg zu nehmen: Wir sind einfach Spitze!
Zwar gibt es insgesamt einige Erklärungen und auch Beschreibungen (Fotos), aber i.d. Regel nur in Verbindung mit einem anderen Umfeld und - dann völlig undiskutabel für einen Interessenten dargeboten. Selbst die vielen Entscheidungsträger deutschen Kurorte, die Sole als Werbeträger nutzen, wissen nicht was sie tun, bzw. was sie unterlassen.
Leider tut unser Kurort hier noch weniger als andere Orte. Wir können da im WWW also noch mehr bewegen, damit Surfer oder gezielte Suchanfragen unweigerlich auch auf unsere Web-Präsenz stossen und somit auf »Bad Sooden-Allendorf, die Perle im Werratal«.
Die Verlinkungen der privaten Webpräsenzen des "webmasters" zeigen ebenfalls Wirkung; auch wenn zum Suchbegriff von z.B. »Sole + Salz« nicht auf die HP von //heimatkunde-bsa.de, sondern das Suchergebnis auf eine HP von //old-schulte.de verweist.
Bei weitergehendem Interesse des Surfers zum Thema findet er dann u.U. direkt oder indirekt zum "Verein für Heimatkunde BSA".
Erstmals taucht in Ergebnissen von Suchmaschinen auch unsere Zusammenstellung über die Saline bzw. das Salzwerk in Sooden, unter dem Titel Saline Allendorf an der Werra auf. Obwohl der Inhalt in Bezug auf historische Daten gelegentlich noch überarbeitet wird, bieten wir in Verbindung mit der neuen kleinen Dokumentation über Salz-allgemein Lesestoff zum Thema, wie es sonst in dieser Form im WWW-DE noch nicht zu finden ist.
Besonders erwähnenswert ist hier unser bisher einzigartiges Angebot an begleitenden Bildern und Fotostrecken, z.B. das Schausieden. Solch eine Bilddokumentation wird es vermutlich (wegen des Aufwandes) auf Jahre hinaus von keinem anderen Salz-Museum oder einem Kurort mit unserem Hintergrund, im WWW nicht geben.
Viele unserer Vereinsmitglieder werden das in seiner Bedeutung nicht bewerten können. Es sollte aber unbedingt bekannt sein, dass wir deutschsprachig eine bisher einmalige Webpräsenz bieten (soweit andere Angebote durch Suchmaschinen gefunden werden können).
Unser Image ist hier die rein ideelle und informative Grundlage ohne den Surfer vertreibende aufdringliche Werbung mit ohnehin zweifelhaftem Nutzen.
Dazu einige Anmerkungen, weil es im Archiv erscheint.
Es ist zwar eine Vereins-Aktivität welche z.Zt. nur vom «webmaster» verwaltet wird, hat aber den Vorteil, dass nun Vereinsmitglieder direkt aus dem Web-Angebot ihrer Vereines heraus Online Grusskarten schreiben und verschicken können. Die Auswahl ist sehr gross und der Dienst ist deutschsprachig verfügbar.
Besuchern fällt immer mehr auf, dass wir auch (so wie hier) etwas Hintergrundwissen zum Internet (eigentlich ja nur dem WWW) vermitteln, es kommt zwangsläufig als positive Reaktion an uns zurück. Stolz sind wir auf unseren barrierefreien Zugang. Unser »heimatkunde-bsa.de« ist für Sehbehinderte und selbstverständlich auch noch mit einem Textbrowser nutzbar, z.B. mit Lynx (noch sehr verbreitet). Das alles können Sie aber selbst im WWW Online testen.
Wenn einmal mehr Vereinsmitglieder über einen PC verfügen und ihn auch für Online-Aktivitäten nutzen, lassen sich auch (vereinsintern) Kursabende zu Themen einrichten.
Es ist auch dieses Hintergrundwissen, das auf unseren Webseiten immer mal wieder (wie gerade hier) vermittelt wird, das auf Aufmerksamkeit stösst.
Um das noch einmal deutlich zu machen: Ein Seitenzugriffszähler und ein Gästebuch sind Relikte aus den Anfangsjahren des WWW. Die reinen Zahlen sind für einen Besucher ohnehin wertlos, wie nachfolgend erklärt wird. Gästebücher sind oft ein Tummelplatz für Trolle wenn der Inhalt wegen fehlender Selbstkritik des Webmasters nicht ehrlich moderiert wird. Und - die oft zu lesenden Lobeshymnen sind i.d.Regel Äusserungen von Unkundigen, also wieder ohne Wert. Für eine private Webseite und einen Aussenstehenden ggf. etwas zum Schmunzeln.
Nun zu den Fakten:
»Request Trend«
zeigt sehr anschaulich, wie seit dem 25. Nov. 2002 (da gingen wir Online) bis heute, ein kontinuierlicher Zugriff auf "heimatkunde-bsa.de" erfolgt ist.
In effektiven Zahlen bedeutet es, dass wir heute, nach nur 15 Monaten Web-Präsenz mit unserem Konzept durchaus richtig liegen. Das sogar, oder gerade deswegen, weil wir gegen den Trend der Oberflächlichkeit ohne tieferen Inhalt und vordergründig für das Auge und Ohr, Infos vermitteln.
Mit genau 10.328 Zugriffen haben wir eine Schwelle überschritten und können (Eigenlob) stolz auf unser ideelles Web-Angebot sein.
»Average activity per day of week«
zeigt uns die Besucher je Wochentag.
Diese kurze Kleinanalyse über die Besucher unseres Angebotes soll innerhalb des Archives ausreichen. Überschneidend hierzu gibt es noch weitere Auswertungen, auch grafisch, wie im 3.Diagramm (hier darunter) gezeigt wird.
Neben den Beispielen aus diesem Besucher-Report sind noch zu erwähnen: Marketing- (für uns nicht wichtig), Administrations- und der Technik-Report. Hier gibt es jeweils wieder Untergliederungen in z.B. populäre Seiten, Suchrobots, Zugriffe aus dem In- und Ausland, Link-Verweise, um nur einige noch zu nennen. Ganz wichtig dabei ist zu wissen wie lange sich ein Besucher im Angebot aufgehalten hat. Wir (bzw. der webmaster) beachten dieses bedingt auch bei unserem Webangebot und das, obwohl wir nichts zu verkaufen haben.
»Document types«
zeigt in der Analyse wie oft auf welche Datentypen zugegriffen bzw. welche transferiert wurden. Zur speziellen Auswertung müssen dann noch andere Parameter beachtet werden. Das Beispiel steht hier nur der Grafik wegen, es gibt noch etliche andere.
Fazit: Was nutzen einem Anbieter der im WWW z.B. Tee verkaufen will 500 Zugriffe/Tag, weil er Besucher mit einem "Objekt der Begierde" auf sein Webangebot lockt aber letztlich doch keinen Tee verkaufen kann? Diese Seitenzugriffe sind primär ohne Nutzen.
Wer unser WWW-Angebot nutzt, weil er gezielt als Suchbegriff z.B. »Heimat oder Heimatkunde«, »Sole, Salz«, oder »Sole + Salz«, »Museum oder Salzmuseum« oder einen beliebigen anderen (der vorgenannten) Begriffe als Kombination in eine Suchmaschine eingegeben hat, der findet sehr ausführliche und vor allem reichlich bebilderte Informationen über Bad Sooden-Allendorf. Zu »Sole oder Salz« findet er ebenfalls durch Fotos oder Grafik unterstütztes Hintergrundwissen, welches sich zwangsläufig auch speziell auf Bad Sooden-Allendorf bezieht.
Auf einer Extra-Seite sehen Sie zwei Beispiele (Screenshots) einer Suche mit dem WWW-Suchdienst Google.
Analogie zur obigen Auswertung:
Der Webmaster erwartet zum Sommerbeginn mit seinem privaten Web-Angebot über Bad Sooden-Allendorf, sowie der Fotogalerie mit digitaler Bildbearbeitung die Schwelle von 100.000 Besuchern (Zugriffe) zu überschreiten.
In den vier (4) Jahren davor mit Subdomain, lagen die Zugriffe bereits knapp über 200.000 (es können auch mehr gewesen sein, da nur bedingt verbindliche Logdaten verfügbar waren).
Da weitere Fotos zum Thema Brunnenfest nur situationsbezogene Wiederholungen wären, nur einige Schnappschüsse vom Festfrühstück und von uns nach dem Salzsieden.
In diesem Jahr gab es kein Festzelt, keine Disco. Abgesehen vom Aufstellen des Pfingstbaumes am Samstag, konzentrierte sich das Geschehen im direkten Umfeld des alten Kurhauses; vom Södertor bis zum Wendischen Markt, vor dem alten Salzamt und Pfennigstube, sowie im Bereich um den Landgraf-Philip-Platz wurde alles gut von den Besuchern angenommen. Mitten drin wir, mit dem »Salzsieden wie zu alter Zeit«, wie immer ein Anziehungspunkt.
Wie im vergangenen Jahr, war es wieder eine gemeinsame Tagesfahrt mit dem "Kleintierzuchtverein K5" und dem "Mandolinen- und Wanderverein", beide in Bad Sooden-Allendorf zu Hause.
Das obige Foto zeigt das Dach des Gradierwerkes im Solepark "Dr. Tolberg" (1762-1831).
Das Bild hier zeigt die Festtagstracht eines Salzsieders. Das Foto zeigt nur den oberen Teil, also ohne Beinkleider und Schuhe.
Mehr und etwas ausführlichere Fotos sind im Bilderteil des Juni-04-Archives zu sehen.
Das Gradierwerk wurde zwischen 1756 und 1765 gebaut, nur einige Zeit durch den Siebenjährigen Krieg unterbrochen. Das Bauwerk erhielt eine Gesamtlänge von 1837 Metern. Heute stehen davon noch 300 Meter und es ist ca. 20 Meter hoch.
Der alte Soleturm, auf einem Bild im Archiv zu sehen, trug früher ein Flügelwerk ähnlich dem einer Holländischen Windmühle. Durch dieses Windrad wurden die Pumpen zur Soleförderung angetrieben und es wurde dort "Windkunst" genannt.
Eine Verbindung zu Bad Sooden-Allendorf soll auch, durch den hier tätigen "Waitz von Eschen" bestanden haben. Soviel also zu Bad Salzelmen und dem uns verwandten Thema Sole und Salz.
Hin- und auch die Rückfahrt waren angenehm. Die Fahrt nach Bad Salzelmen, ca. 3.5 Stunden, war trocken aber bis über die Mittagszeit war die Luft oft etwas dunstig und es gab keine Sonne.
Nach dem Mittagessen, im Seeschlösschen, kam dann ab ca.13:30 Uhr auf der Fahrt nach Magdeburg bzw. zum Zoo die Sonne durch und es wurde fast zu warm.
Für manchen Fahrgast, falls er sich nicht für den Bereich Salzgewinnung interessierte, war sicher die Entscheidung bereits in Bad Salzelmen zum Kleintier-Zoo auszuweichen, keine einfache Entscheidung. Leider war es aus geplanten Zeitgründen nicht möglich das alles hintereinander für alle Fahrtteilnehmer durchzuführen.
Ich erwähne das hier, weil ja das Fahrtziel vorrangig der Besuch des Soleparkes Bad Salzelmen war. Für zukünftige Fahrten kann ja u.U. ein längerer Tag mit einem festen Programm für Alle geplant werden.
Vom Vormittag bis zum späten Nachmittag hatten wir eine Seniorengruppe (48 Personen) aus Dortmund zu Gast. In unserem Areal bei der Stadtgärtnerei konnten Interessierte bei uns, unter Anleitung, am Salzsieden teilnehmen.
Nach der Begrüssung und einem Trunk zur Erfrischung, wurde nach einer kleinen Einführung, von Gästen die den Brief eines Siedegehilfen erwerben wollten, angeheizt.
Während das Feuer unter der Siedepfanne die Sole langsam erhitzte, der Siedevorgang in Gang kam, konnten unsere Gäste an einer kleinen Stadtführung teilzunehmen.
Die Bewirtung während dieses Tages lag in unseren Händen und war für Besucher sowie auch für uns ein erfreuliches Erlebnis. Vielleicht noch erwähnenswert: die Seniorengruppe, Frauen und Männer, gehörten zur Gruppe der "Eichsfelder (Thüringen) in der Fremde.
Gehilfenbrief der "Saline Allendorf an der Werra"
Verliehen wurde er bei diesem Salzsieden mit Besuchern, auch unseren Vereins-Mitgliedern:
Eine Fotostrecke (4 Seiten) dieses Ereignisses, gibt es in diesem Vereinsarchiv.
http://heimatkunde-bsa.de:
Bis zum 10. Juli 2004 = 14912 = 26/Tag
http://salzmuseum.heimatkunde-bsa.de:
Vom 01.06.2004 bis zum 10. Juli 2004 = 440 = 11/Tag
Zur Auswertung müssen ab dem 01.06.2004 die Ergebnisse pro Tag addiert werden.
Anmerkung:
Da die Subdomain erst 40 Tage Online und nur langsam bekannt wird, ein sehr gutes Ergebnis. Zu beachten ist aber, dass manche Besucher über unsere Hauptdomain dorthin gelangen, da in der neuen Navigation das optimal gelöst ist.
Erwähnenswert vielleicht noch: //heimatkunde-bsa.de und //salzmuseum.heinmatkunde-bsa.de haben jeweils ein anderes Layout. Ein Besucher sieht nun sofort in welchem Bereich unserer Webpräsenz er sich befindet.
Erich Giese
Mitglied und ehemaliger
Bürgermeister unserer Stadt
Dieses Jubiläum konnten wir Im Monat August 2004 feiern.
Hier einige Bilder zum Appetit anregen. Da es ja auch eine Überraschung für die Gäste sein soll, wird auch hier nicht viel dazu geschrieben.
Die Reisegruppe, mit der wir unsere Premiere dieser Stadtführung hatten, bestand aus nicht ganz 40 Personen.
Dass ein ca. 600m langes Wegestück an der alten Stadtmauer erst vor einigen Tagen für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, passt ebenfalls zu dieser Premiere.
Na ja, und die Besteigung des Kirchturmes von "St. Crucis" ist allein schon wegen der Aussicht, über die Dächer von Bad Sooden-Allendorf hinweg, die Mühe wert 200 Stufen im Kirchturm zu bewältigen.
Es war ein erfolgreiches Jahr!
Wir hatten zwei Jubiläen. Unser Verein besteht nun 30 Jahre und das Salzmuseum konnte auf 25 Jahre der Entwicklung zurückblicken.
Die erstmals im Monat September durchgeführte Stadtführung "Allendorf bei Nacht", war von Anfang an ein Erfolg.
-hs-
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Letzte Änderung: 16/08/2009 - 22:02 Uhr